Ein Mythos – Die Liebe auf den ersten Blick
Der Glaube an Liebe auf den ersten Blick nimmt bei vielen Romantikern einen hohen Stellenwert ein. So glauben laut einer Umfrage von TNS Emind 59 % der Befragten ab einem Alter von vierzehn Jahren an diesen Mythos. Die Blicke von Mann und Frau treffen sich, einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Szenen, die in fast jedem Liebesfilm zu sehen sind. Der Moment, in dem der Funke überspringt, ist es die Liebe auf den ersten Blick?
Eine Studie der britischen Zeitung “The Guardian” ergab, dass diese gegenseitige Anziehungskraft nicht mit Romantik oder gar Liebe zu tun hat. Geht es in diesem “besondern” Moment doch nur um Sex und Egoismus. So fühlen sich Menschen zu dem hingezogen, der sie attraktiv findet, so Ben Jones vom Labor für Geschichtstudien der „Univerity of Aberdeen.“ So würden alle Menschen attraktiver erscheinen, wenn sie Leute anlächeln und Augenkontakt herstellen würden.
Den Wissenschaftlern nach widerspricht diese Studie den meisten bisherigen Arbeiten, welche sich eher auf körperliche Eigenschaften wie symmetrische Gesichter oder die Unterschiede zwischen maskulinen und femininen Kennzeichen fixieren.
Laut Jones sind es die sozialen Signale, die aussagen, wie sehr sich jemand zu einem anderen hingezogen fühlt. Das wiederum zeigt, dass nicht nur die körperliche Schönheit entscheidungsrelevant ist. So wollen Jones und seine Kollegen dargelegt haben, dass die Anziehungskraft zweier Menschen auf soziale Reize aufbaut, die aussagen, wie verführerisch man vom Gegenüber befunden wird. Dabei scheint der wichtigste ein intensiver Blickkontakt zu sein.
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Lustig, ich hätte garnicht gedacht das das *wirklich* so funktioniert. Komische Welt.